Wege zu bewusstem SEIN
Wege zu bewusstem SEIN

Schüttel dich zur Entspannung

Meditation und Achtsamkeitspraxis sind in aller Munde. Ein Allheilmittel gegen alles. Stressabbau - Burnout-Prophylaxe, alles bewältigen mit dem tiefen Abtauchen in die Stille und in die Leere. Wunderbar! Und inzwischen ist sogar die Wissenschaft "auf den Trichter" gekommen, allen voran die Hirnforscher, wie heilsam und Hirnstrukturen verändernd Meditation und Achtsamkeitspraxis wirkt.

 

Das ist alles wunderbar und hört sich so einfach an. Es ist aber eine Entwicklung und ein Prozess um die lange eingeschliffenen Muster in unserem Hirn und unserem Leben zu verändern. Allein einen neuen Weg zu wählen, damit ist es noch nicht getan. Wir müssen uns diesen neuen Pfad erst mal erschließen, ebnen und breittreten, damit wir nicht jedesmal an den Schlingen und dem immer wieder zuwachsenden Gestrüpp hängenbleiben, um dann doch wieder auf die alten breiten und ausgewalzten Straßen zurückzukehren. Es bedeutet den neuen Weg, die Übungen der Achtsamkeit und Meditation immer wieder, jeden Tag aufs neue zu betreten, damit er sich formen kann, damit eine nachhaltige Veränderung passieren kann - auch in unserem Gehirn.

 

Man hat herausgefunden, dass es für eine Veränderung, z.B. die Etablierung einer neuen Gewohnheit 21 Wiederholungen braucht. Sprich, dein inneres Schweinehündchen, solltest du mind. 3 Wochen jeden Tag zum Gassi gehen motivieren, wenn du z.B. tägliches Spazierengehen für dich zu einer Gewohnheit machen möchtest.

 

Das Wichtigste bei allem - es soll dir Freude machen. Die Freude ist der größte Motivator. Und die eigene Wertschätzung. Und der Weg der kleinen Schritte.Will heißen - lieber jeden Tag nur 5 min. mit Freude an der Veränderung einer Gewohnheit dranbleiben und dich für jede Minute wertzuschätzen als nur 1 x in der Woche dich 1 Stunde zu etwas zu zwingen.

 

Ich erinnere mich als ich vor vielen vielen Jahren schon das Bedürfnis hatte, mehr Entspannung und Bewusstheit in mein Leben zu bringen - ich versuchte es mit Yoga. Yoga - eine wunderbare Praxis der Bewusstseins- und Körperarbeit. Für mich damals aber nicht das richtige. Ich lag da in der Totenhaltung und in meinem Kopf ratterte es und ich dachte, wie langweilig ist das denn? Heute ist das nicht mehr so, obwohl ich trotzdem kein Yogi geworden bin. Mein Weg hat mich über's freie Tanzen, über die Bewegung und die Musik in die Entspannung und zur Bewusstseinsarbeit gebracht.

 

Die Basis für alles, sei es beim Meditieren, bei der Achtsamkeitspraxis, bei der Bewusstseinsarbeit .... ist es, in der Präsenz, im Moment, im Augenblick zu sein - und das geht am einfachsten über den Körper und diesen zu spüren. Daher mein Tipp, wenn du wie ich früher erst mal Schwierigkeiten hast, zu meditieren, in die Stille zu kommen, dann fang erst mal an, deinen Körper zu spüren. Leg dir eine rhythmische, eine für dich mitreißende Musik ein und fang an, dich einfach zu schütteln. Beweg dich zu der Musik, wie es sich für dich gut und leicht anfühlt. Halte den Mund leicht geöffnet, mach evtl. sanfte Kaubewegungen - das entspannt deine Kiefermuskulatur, beweg deine Schultern, deine Ellbogen, Arme, dein Becken, deine Knie, deine Füße und lockere alle diese Gelenke und schüttel dich nach Herzenslust aus. Das entspannt, löst Blockaden, ist energetisierend und macht einfach gute Laune!

 

In meinen Einzelsitzungen der körperorientierten Psychotherapie, Entspannungstherapie, der Rebalancing-Massage und Körperarbeit kannst du noch mehr über bewegte Entspannung, Meditation und die Gesundung von Körper, Geist und Seele erfahren und erleben.

 

 

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© Stefanie Janke